Hallo zusammen,
ich bin Dr. med. Cereceda Coto, Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie mit über 22 Jahren klinischer Erfahrung. Ich habe bereits sehr viele Patienten mit genau diesem Laborwert betreut und möchte Ihnen hier gerne helfen.
Zunächst einmal: Ein Serum-Magnesiumwert von genau 3 mmol/l (Referenzbereich typischerweise 0,65–1,05 mmol/l) stellt eine schwere Hypermagnesiämie dar. Dies ist ein nephrologischer Notfall, da die Nieren primär für die Magnesiumausscheidung verantwortlich sind. Lassen Sie mich das Schritt für Schritt erläutern.
Pathophysiologie und Symptome: Magnesium ist ein essentielles Kation, das an neuronaler Erregbarkeit, neuromuskulärer Transmission und Herzrhythmus beteiligt ist. Bei Werten >2,5 mmol/l treten Symptome wie Müdigkeit, Hypotonie, Bradykardie und verlängerte AV-Leitung auf. Ab 3 mmol/l drohen schwere Komplikationen: Muskelschwäche, Hyporeflexie, Atemlähmung, Koma oder Herzstillstand. In Ihrem Fall (@UniqueUsername123) mit Kreatinin 1,8 mg/dl und Kalium 5,2 mmol/l deutet das auf eine akute oder chronische Niereninsuffizienz hin, die die Clearance behindert.
Ursachen (Differentialdiagnose):
Diagnostik – Nächste Schritte:
Management:
Prognose: Hängt von Ursache und Dauer ab. Bei reversibler AKI und früher Intervention gut (Normalisierung in 24–72h). Bei terminaler CKD schlechter, aber dialysepflichtig. Langfristig: Ursachenbehandlung, Mg-arme Ernährung (
Wichtig: Dies ersetzt keinen Arztbesuch! Gehen Sie umgehend in die Nephrologie-ambulanz oder Notaufnahme. Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. Cereceda Coto
Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie
Quellen/Referenzen:
Dr. med. Cereceda Coto
Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie
Medizinisch geprüft: 3. Januar 2026 von Dr. med. Cereceda Coto
Dieser Beitrag spiegelt persönliche Erfahrungen und Fragen wider. Eine allgemeine medizinische Einordnung finden Sie hier: