Hallo zusammen,
ich bin Dr. med. Martinez Fernandez, Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie mit über 9 Jahren klinischer Erfahrung. Ich habe bereits sehr viele Patienten mit genau diesem Laborwert betreut und möchte Ihnen hier gerne helfen.
Zunächst einmal: Ein Serum-Magnesiumwert von exakt 2,3 mg/dl (ca. 0,95 mmol/l) liegt an der oberen Grenze des Referenzbereichs (typischerweise 1,7–2,3 mg/dl oder 0,70–0,95 mmol/l, labortabhängig). Es handelt sich um eine milde Hyper magnesiämie oder obere Normgrenze, die in nephrologischem Kontext ernst genommen werden muss, da die Niere primär für die Mg-Homöostase verantwortlich ist (ca. 95 % renale Exkretion).
Interpretation: Dieser Wert ist nicht akut lebensbedrohlich (Symptome wie tiefe Sehnenreflexe, Bradykardie oder Atemstillstand treten meist >4 mg/dl auf), signalisiert aber eine mögliche Störung der renalen Mg-Ausscheidung oder exogene Zufuhr. Häufigkeit in Praxis: Ca. 10–15 % bei CKD-Patienten (GFR
Ursachen (Differentialdiagnose, DD) – nephrologisch priorisiert:
Symptome: Oft asymptomatisch bei 2,3 mg/dl. Mögliche: Müdigkeit, Übelkeit, Hypotonie, Arrhythmien (AV-Block). Nephro-spezifisch: Polyurie bei familiären Syndromen.
Nächste Schritte (Diagnostik):
Management/Therapie:
Prognose: Exzellent bei iatrogenen/reversiblen Ursachen (Normalisierung in 3–7 Tagen). Bei CKD progressiv: Abhängig von GFR; Stadium 3: 5-Jahres-Überleben >80 %. Regelmäßige Kontrolle (alle 3 Monate).
Bitte: Keine Panik, aber sofort arztlichen Rat einholen! Dieser Thread ersetzt keine Konsil.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. Martinez Fernandez
Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie
Quellen/Referenzen:
Dr. med. Martinez Fernandez
Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie
Medizinisch geprüft: 1. Januar 2026 von Dr. med. Martinez Fernandez
Dieser Beitrag spiegelt persönliche Erfahrungen und Fragen wider. Eine allgemeine medizinische Einordnung finden Sie hier: